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    Home»KI-Technologie»KI-Forschung»Europa nutzt KI gut, trainiert aber fremde Algorithmen
    KI-Forschung KI-Technologie 24. März 20263 Mins Read

    Europa nutzt KI gut, trainiert aber fremde Algorithmen

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    Europa nutzt KI gut, trainiert aber fremde Algorithmen
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    Wie gut steht Europa im weltweiten KI-Rennen da? Eine neue Studie von Prosus und Dealroom zeigt ein zwiespältiges Bild. Europa nutzt künstliche Intelligenz sehr geschickt, aber die wichtigsten Algorithmen (Rechenverfahren, die KI-Systeme steuern) gehören amerikanischen und chinesischen Unternehmen. Der „State of AI in Europe“ Bericht macht deutlich: Europa baut großartige KI-Unternehmen auf, verliert sie dann aber oft an andere Kontinente.

    KI-Algorithmen Europa – Was steckt dahinter?

    Algorithmen sind die Grundlage jeder KI-Anwendung. Sie bestimmen, wie ChatGPT antwortet oder wie Bilderkennung mit KI funktioniert. Europa entwickelt zwar innovative KI-Lösungen, aber die grundlegenden Modelle stammen meist aus den USA oder China.

    Stell dir vor, du baust ein tolles Auto, aber der Motor kommt von einem anderen Hersteller. Genau so geht es europäischen KI-Firmen. Sie entwickeln clevere Anwendungen, nutzen aber fremde Grundtechnologien als Basis.

    Laut Trending Topics dominieren die USA und China das KI-Rennen bei Grundlagenmodellen und Finanzierung. Europa sollte sich aber nicht verstecken, wenn es um künstliche Intelligenz geht, so der neue Bericht.

    Das Problem: Europäische Startups werden oft von amerikanischen Investoren aufgekauft, bevor sie richtig groß werden. Dadurch wandert das Know-how ab und Europa verliert wichtige Technologieführerschaft.

    KI-Algorithmen Europa: Warum das gerade jetzt wichtig ist

    Die globale KI-Landschaft verändert sich rasant. Während die USA mit OpenAI und Google sowie China mit Baidu und Alibaba die Grundlagenforschung dominieren, kämpft Europa um seinen Platz in der ersten Liga.

    Der Prosus-Dealroom-Bericht zeigt konkrete Zahlen: Europäische KI-Unternehmen erhalten deutlich weniger Risikokapital als ihre amerikanischen Konkurrenten. Dadurch fehlen Ressourcen für die Entwicklung eigener Grundlagenmodelle, die Millionen von Euro kosten.

    Besonders problematisch wird es bei strategisch wichtigen Technologien. Wenn Europa bei KI-Grundlagen abhängig bleibt, gefährdet das die digitale Souveränität. Politische Spannungen könnten den Zugang zu wichtigen Technologien einschränken – ähnlich wie bei der KI-Regulierung zwischen USA und China.

    Gleichzeitig wächst der Bedarf an KI-Lösungen in allen Wirtschaftsbereichen exponentiell. Unternehmen, die jetzt nicht auf eigene Technologien setzen, riskieren langfristige Nachteile im globalen Wettbewerb.

    Was das für Österreich bedeutet

    Österreich spürt diese Entwicklung besonders stark. Heimische Unternehmen nutzen zwar KI-Tools intensiv, sind aber bei den Grundtechnologien auf ausländische Anbieter angewiesen. Das betrifft sowohl Großkonzerne als auch innovative Startups.

    Das Austrian Institute of Technology (AIT) arbeitet deshalb verstärkt an eigenen KI-Grundlagen. Gemeinsam mit der TU Wien entwickeln Forscher Algorithmen speziell für europäische Anforderungen. Die Austria Wirtschaftsservice (aws) fördert solche Projekte mit bis zu 2,5 Millionen Euro. Besonders wichtig wird dabei die Entwicklung von kleineren KI-Modellen, die effizienter arbeiten.

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